
Kaiserstuhl - 2024
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Weingut Franz Keller - Kaiserstuhl 2024
Zitrus & Aprikose · Kräuterwürze · Cremig und salzig
Der Kaiserstuhl von Franz Keller ist Friedrich Kellers Antwort auf die Frage, wie der Kaiserstuhl als Weißwein schmeckt. Kein Sortenwein, sondern ein Herkunftswein – in der Amphore und im Holzfass ausgebaut, unfiltriert und ohne Schwefelzugabe gefüllt.
Herkunft & Vinifikation
Das VDP-Weingut in Vogtsburg-Oberbergen bewirtschaftet 35 Hektar im Kaiserstuhl, auf Lössböden über Vulkangestein. Die Terrassenlandschaft, die Großvater Franz Keller gegen die Flurbereinigung verteidigte, prägt das Gut bis heute; seit 2016 führt Friedrich Keller in vierter Generation. Der Betrieb ist bio-zertifiziert.
Für diese Cuvée stehen Chardonnay, Grauburgunder und ein kleiner Anteil Souvignier Gris auf den leichteren Lösslagen. Souvignier Gris ist eine pilzwiderstandsfähige Neuzüchtung, die den Pflanzenschutz spürbar reduziert. Gelesen wird früh – Keller mag keine überreifen Weine.
Ausgebaut wird in Tonamphore und Holzfass, gefüllt wird anschließend ohne Filtration und ohne Schwefelzugabe.
Im Glas – Verkostungsnotiz
Goldgelb mit grünen Reflexen, naturbedingt leicht trüb.
Die Nase braucht kurz Luft und wirkt anfangs kühl und kräutrig. Dann kommen Zitrus und reife Aprikose, dazu eine feine Hefenote und etwas Mandel.
Am Gaumen cremig und saftig, mit viel Schmelz. Eine lebendige Säure und ein salziger Zug halten den Wein frisch und machen sofort Appetit. Ein Wein, der zum Essen gehört.
Zu gebratenem Seefisch, Geflügel in Rahmsauce oder gereiftem Weichkäse. Jung lohnt sich die Karaffe.
Der Kaiserstuhl als Weißwein gedacht – cremig, würzig, unverstellt.
Rebsorte |
Chardonnay Grauburgunder Souvignier Gris |
Ursprung |
Deutschland | Baden | Kaiserstuhl |
Details |
Weiß Trocken 12,5% vol. Jahrgang: 2024 EU-Bio | DE-ÖKO-039 |
Erzeuger |
Weingut Franz Keller |
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Enthält Sulfite | |
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